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der erste eintrag

Ich stehe kurtz vor der ersten Ausstellung mit meinen fotografischen Arbeiten wozu mir folgendes, in Bezug auf die Organisation, durch den Kopf geht:

Nichts ist so leicht wie es scheint, aber mindestens genauso langweilig.

Der simple Punkt am Ende des Satzes ergibt diesmal den dramaturgischen Höhepunkt. Ein Ausrufungszeichen wäre an dieser Stelle einfach vulgär!
21.5.06 23:02


Weisheit aus der Vergangenheit

Aktuelle Ereignisse und Kontoauszüge ließen mir folgenden nett formulierten Satz in den Kopf kommen den mir einst eine liebe bekannte sagte:

Geld... ja... Geld ist ein Arschloch!

kurz danach schrie ich den Satz: "Ihr seit das Volk, ich bin der Volker" von den Zinnen des Ponttores in Aachen.

Letzteres steht jedoch in keinerlei Zusammenhang mit dem ersten und belangreicheren Satz.
23.5.06 18:50


Tierliebe im Diesseits

Für diejenigen unter uns die auch unsere heimische Fauna erkunden wollen empfehle ich das befahren von Autobahnen wo sich ein Großteil gefährdeter Tierarten in gar schläfriger Position am Standstreifen finden lässt. Also bitte nicht hupen, wir wollen doch nicht das es zu Auffahrunfällen, durch plötzliches bremsen, kommen.

Für die Freunde der Exoten empfehle ich die A6 von Hunsrück bis Saarbrücken, wo sich eine entzückende Vielfalt an Mardern und Füchsen finden lässt.

Für Familien mit Kindern die am Wochenende gerne ins grüne Fahren gebe ich den geselligen Tipp einfach mal am Rastplatz halt zu machen und rechts von der Fahrbahnbegrenzung einen kleinen Spaziergang zu machen. Das spart nicht nur das Trinkgeld für die Putzfrau in der Toikollekt-Toilette sondern bring auch auch eine gehörige menge Spaß.
Packen sie einfach Muttis Spülhandschuhe ein und sammeln sie auf dem weg zum ersten Tierfreund ein wenig Wiesengrün und Reisig sowie einen festen stock mit breitem ende. Es empfiehlt sich wenn man ein Stück stabilen Draht aus Papas Hobbykeller mitnimmt und den Handtacker.
Schnappen sie sich einfach ihren neuen Freund z.B. den gemeinen, toten Baummarder oder Eichhörnchen und füllen sie zurück was hineingehört. Obacht: zuerst die Spülhandschuhe anziehen!
Restbedarf können sie mit dem gesammelten Gras und Reisig wieder hervorragend aufpolstern.
Nun Tackern sie den kleinen Racker einfach wieder zu, aber lassen sie eine Öffnung zwischen den Hinterläufen. Dieses benutzen sie um den stabilen Stock hineinzuwühlen, damit der kleine auch wieder aufrecht stehen kann.
Als vorerst letzten schritt können sie dem neunen Spielgefährten mit dem stück draht eine Geste Verpassen, z. b. den ausgestreckten arm eines Anhalters. Für die besonders Bastelfreudigen sage ich das Tesafilm vollkommen ausreicht um die Pfoten zusammenzukleben und einen Daumen zu improvisieren!
Stellen sie Pfiffi oder wie auch immer sie ihn nennen wollen nun mit der Anhalterpose an den Wegesrand an der Ausfahrt der Raststätte und beobachten sie die herrlich verwirrten Gesichter der vorbeifahrenden Autofahrer.

Der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt, z.B. können sie ihm noch einen kleinen Hut aus einem Kinderüberrschungsei basteln oder Mama näht ihm einen kleinen Regenmantel! Gepaart mit dem Gesichtsausdruck der Leichenstarre wird ihr Geselle einen herrlich konstatierten Gesichtsausruck aufweisen!
25.5.06 15:37





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