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Alltagsbanalitäten

Kennen sie das Gefühl wenn sie morgens aufwachen und wissen das sie heute keinerlei Verpflichtungen haben und einfach mal den Bim Bam baumeln lassen können? Sie genießen es bis sie auf die Uhr schauen und bemerken wie sinnlos sie ihren Tag verschwendet haben obwohl es tausend wichtige Dinge zu erledigen gilt.
Das war nun das aus, sie räkeln sich zwar noch weiter im Bett, aber irgendwas untersachwelliges sagt ihnen: „Da stimmt was nicht!“
Fortan verläuft ihr nur noch surreal… man sucht die Dinge die stören und ertappt sich fortwährend bei äußerst peinlichen Dingen wie z.B. sich die Augenbraue mit dem holzigen Ende einer Banane zu kratzen. Nicht weil sie in Gedanken sind, sondern weil sie es noch nie gemacht haben und sie hoffen das die neue Erfahrung ihnen ein besseres Gefühl gibt. Auf dieser Kreutzfahrt mit Odyssee Charakter durch Ihre Wohnung (oder Eigenheim im falle von Großverdienern) fallen ihnen immer absurdere Sachen ein und auf, wie der Schaumrand der kalten Suppe am Tellerrand, weil sie dachten das etwas gutem zu essen ihnen helfen würde. Letztendlich stehen sie vor dem Spiegel im Badezimmer und ihnen erschient ihr Spiegelbild auf eine eigenartige Weise so anders. Sie versuchen sich die Haare zu richten um wiederum dieses Gefühl zu bekämpfen aber es „vereigenartigt“ sich nur weiter. Es erscheint ihnen sogar als ob ihr Spiegelbild die Grimassen den Bruchteil einer Sekunde vor ihnen reagiert und sie wenden sich leicht erschrocken ab.

Sich denken sich, es kann doch nicht schaden, sogar gut tun, einfach mal nichts zu tun… aber das klappt nicht. Das einzige das ihnen ein gutes Gefühl gibt ist etwas Sinnvolles zu tun? Tja… willkommen in der neuen Welt. Wir haben keine zeit für das Kleinod, keine Zeit für Banalitäten und erst recht nicht um sich selbst zu feiern!
Bestellen sie sich ruhig ihre Pizza wenn sie wollen, hinterher kommen sie sich doch nur selbst vergewaltigt vor… Viel Spaß dabei, das erste Mal erleben sie heute ein richtiges Gefühl.
11.6.06 18:09


Eine neue Idee

Da die neue Art und Weise der Nachrichtenübermittlung aus der großen weiten Welt es anscheinend für nötig hält verbrannte Leichen zu zeigen und den Todeskampf von Zivilisten, anstatt ihnen ein Pflaster mit Wund- und Heil Salbe zu reichen, und ich der Meinung bin das derartiges einfach nicht ins Fernsehen gehört weil unter anderem auch Kleinkinder dieses Programm zu sehen bekommen wenn sie zu Gast bei Oma und Opa sind sage ich: Schluss mit Krieg… bringt doch eh nichts!
Die schmutzige Sensationsreportage können wir sowieso nicht aufhalten, da es zu viele Pisa Versager und hoffnungslose Hartz 4 Fälle gibt, die genau so etwas sehen wollen.
Es reicht schon zu sehen wie ein Flugzeug in einen oder zwei gewaltige Türme fliegt, das alleine bringt mir schon der Übelkeit nahe. Einen Moment festzuhalten in dem 5 bis 6 tausend Menschen sterben muss ne riesige Menge Kohle bringen… nichts desto trotz gehören diese Bilder, wie auch die interpolierten Zooms der aus dem 20. Stock fallenden Menschen ins Abendprogramm nach 23 Uhr zu den Sozialhilfepornos auf DSF. Praktischer Weise könnten sich unsere Arbeitslosen Mitbürger und latenten Triebtäter diese Kanäle direkt hintereinander programmieren damit ihnen kein Abgang der menschlichen Abnormität verloren geht, auf der Suche nach Zerstreuung und Brüsten.

Ich schlage folgendes vor: aus Afghanistan machen wir eine Grünfläche und aus Arabien einen Sandkasten und aus den restlichen umliegenden Ländern machen wir eine Beautyfarm, einen Nationalpark und andere schöne Attraktionen. Dann haben wir genügend Platz für Golfplätze der westlichen Oberschicht und einen Club Metiterané. Wir machen einfach einen riesigen Vergnügungspark aus den gesammelten Konfliktbelasteten Nah-Ost Ländern. Die Bundeswehr wird dann zu den Saubermännern mit den Formschönen Schaufeln am Stiel mit Kunsthaarbesen und aus der Amerikanischen Armee machen wir ein gewaltiges Bauunternehmen. Dann haben wir keinen Krieg mehr und nicht noch mehr Arbeitslose!
Wenn das nicht durchführbar ist schlage ich vor alle langzeitarbeitslosen einfach einzuberufen, einen Diercke Weltatlas aufzuschlagen (am besten einen wo es noch Jugoslawien gibt, das macht vieles einfacher) und mittels der Methode: „eine Hand vor die Augen und dann wahllos auf die Landkarte tippen“ ein Land rauspicken mit denen wir streit anfangen. Keine Arbeitslosen, ne menge zu tun und den heiß ersehnten Wirtschaftsaufschwung aus den goldenen Jahren.

Aber Vorsicht… irgendwann wird einer anfangen zu heulen!
15.6.06 02:31


gegenseitiges gift

ich bin zyankali ... ich zergehe auf der Zunge


wahnsinn... den Satz hab ich schon 3 mal vergessen... nun is er gebannt!
17.6.06 16:40


Tötet GoLeo

Ein ganzes Jahr für den Arsch, der gerne sein pelziges Achterdeck auf die Ikea Lederimitatcouch pflanzt und nur aufsteht um sich den Da Vinci Kot aus dem, von Chips und Bier, übersäuerten Leib zu pressen. Wie soll man das ertragen wenn Nationen verteilt auf dem ganzen Planeten Stumpfsinn nichts anderes tun als den Gott Fußball zu verehren anstatt sich um die Dinge zu kümmern die für die restliche denkende Bevölkerung tatsächlich von belang sind. Tatsächlich geben wir lieber dem Schweinehund nach und bieten Verbrechern wie der NPD lieber eine Plattform zu werben die sich den kurzzeitig erworbenen Patriotismus zu nutze machen. Von wegen: unter dem Leder sind wir alle gleich…. Leck mich Leo!

P.S.:
Windeln werden in der Halbzeit gewechselt, solange können die Kinder ruhig in der scheiße liegen… liebe Fußballväter, wenn ihr mal im Großväterlichen alter seid hoffe ich das es die Kinder mit euch genauso machen wahlweise auch das Pflegepersonal… denn Weltmeisterschaften kommen immer wieder!
18.6.06 20:41


Mit freundlichen Grüßen

Mich beschäftigte dieses Wochenende eine frage: Wie kommt es das man in freudigen Momenten, wenn überhaupt, nur schwerlich verzeiht, aber in schweren Zeiten selbst grobes Verhalten mit einem Lächeln abtut?

Ich bin zu keinerlei Schluss gekommen, nur viele Theorien haben sich aufgetan. Aber eine Erinnerung kam hervor: In meiner recht kurzen Studienzeit, und ich nur zwei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht erübrigen konnte sagte ein Dozent, dem ich heute ein Klotz ans Bein wünsche: Wen ein gewisses Maß überschritten wurde, ist es vollkommen egal wie viel man arbeiten muss, denn wenn man macht es einfach… man funktioniert ohne zu fragen, alles andere wird auf Sparflamme gestellt. Wer dem Druck nicht standhält wird abgeschoben.

Lassen wir einfach mal weg wie menschenfreundlich dieses Prinzip ist wenn „Pädagogen“ selbiges vertreten um die Spreu vom Weizen zu trennen und übertragen es auf das Leben jenseits jeglicher Lehranstalten. Es ist wahr.
Der Mensch ist ein ekelhafter Hedonist, er lässt nicht zu das seine persönliche Freude zerstört wird, aber wenn einem das Glück mal nicht hold ist kämpft man sich durch bis die Sonne wieder scheint oder geht unter und ertrinkt im Sog des Jammerstaates Deutschland.
25.6.06 23:44





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