Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/dragonclaw

Gratis bloggen bei
myblog.de





Willkommen zurück in der Realität

Zwei Wochen Urlaub vom neuen Leben. Nach einem Jahr fühlt es sich immer noch so an als wäre es ein neues Leben. Zwanghaft vermeide ich es so lange es geht meine Koffer auszupacken um mir nicht einzugestehen das ich jetzt hier wohne... lebe... was auch immer. Seit einem Jahr im Trüben fischen; und das soll man dann das Leben eines Erwachsenen nennen?
Das scheint doch mehr ein Tagebucheintrag zu werden, als ein sarkastisch, sozialkritischer Text.
Zwei Wochen hatte ich High Live, mit meinen Freunden, meiner Familie und einem unvergleichbaren Festival! Und anstatt mich relaxt zurückzulehnen und mich mit Freuden an das Erlebte zu erinnern werde ich traurig... geradezu apatisch. (zurück vom teilzeit sanguiniker zum melancholiker... bis irgendwann wieder normalität eintritt... keine ahnung ob das gut ist)
Arbeitskollegen fragen mich warum ich so ruhig sei und nicht mehr lache. Ich kann ja eh nichts erzählen, sie würden es nicht verstehen, ist ja nicht so als ob ich’s nicht versuch hätte... Leute, ich will hier weg! Holt mich doch bitte hier raus!
15.8.06 21:49


Denken für fortgeschrittene Anfänger

Leeres Denken ohne Sinn bringt gerne verborgenes zum Vorschein. Lassen sie den Spaß mal weg, sie können auch so lachen… schon mal probiert? Sie beißen doch auch in jedes verdammte Mc Donalds Brötchen. Können Sie Farben erleben? Können sie falsch denken? Ich habe mir sagen lassen es sei ein Denkfehler wenn das Gehirn Emotionslose Dinge gleichwertig beurteilt und somit assoziativ zusammenführt.
Vier, Donnerstag, grün und Freitag, rot, drei. Der Montag führt stufenlos in den Dienstag so wie vergilbtes weiß zu einem blassen, pastelligen gelb wird. Sonntage sind schwarz, zumindest im Moment. Farben variieren je nach Gefühls und Gemütslage, aber konstant bleibt der Donnerstag. Natürlich ist das Donnerstag-vier-grün Phänomen leicht zu deuten aber warum fühlst sich eine 4 im Kopf wie ein Donnerstag an? Ich habe mich getestet… Je größer die Zahlen werden desto mehr gehen die Zahlen in blasse Pastellfarben über. Das innere Auge lässt mich beim entstehen der Zahl die Farbvariationen sehen.
Wir reden hier nicht von kontrollierten LSD Tests, um das einmal klar und ausdrücklich zur Aussprache zu bringen. Wir reden überhaupt nicht von Drogen, sondern davon was ein gesundes Gehirn für natürliche Abstaktionen bereithält.
20.8.06 23:28


das rosa

Menschen männlichen Geschlechts sollten kein rosa T-Shirt, Hemd, Poloshirt oder sonstig geartete Kleidungsstücke tragen, und falls doch sind sie entweder zwölf oder schon zum zweiten mal keine Jungfrau mehr!
21.8.06 15:40


Deep Blue, oder im Raush der Tiefe

Neuerdings sind meine recht neuen Pfade mit alten Steinen gepflastert und ich komme nicht umhin zu sagen wie sehr ich das genieße, vor allem weil ich merke was mir das alte Fundament bedeutet.
Ich werde regelmäßig des Abends gepackt und gehe stufenlose Wege in einen wunderbaren Rausch der mich mit altbekannten Gefühlen erfüllt. Es ist lange her, wirklich lange, es fühlt sich fast wie eine Ewigkeit an und wirkt deshalb umso stärker.
Ich habe ihnen schon geschildert was der Dyonisus in einem Menschen bewirkt, aber selber mit selbigen zu feiern, oder einfach nur dazusitzen und sich zu erinnern ist genauso schön wie mit einem alten Freund, den man lange nicht mehr gesehen hat, da zu sitzen und sich in Bewusstsein anzuschweigen.
Ich muss fast lachen wenn ich hier sitze wie Stevie Wonder und von einer Seite zur anderen Schaukle, ohne es verhindern zu können, einfach nur weil man keine andere Wahl hat.
Sich zu fassen ist ebenso schwer wie diesen zustand künstlich herbeirufen zu können. Es sind ganz besondere Momente in denen eine innere Unausgeglichenheit oder besondere Ausgeglichenheit solches Verlangen nach mehr auslöst, und ich will sie nicht missen. Ein Zustand in denen man sämtliche Säfte fließen spürt und mit ihnen in panta rheischen Vorbild symbiotisch einhergeht.
Ich habe gestern schon einmal davon erzählt, aber ich wiederhole es gerne hier noch einmal um weiteres zu verdeutlichen. Wer den schottischen Künstler Damian Hirst kennt und meine Bewunderung für seine „ass kicking“ Arbeiten, weiß vielleicht schon worauf ich hinaus will.
Da gibt es ein Bild auf dem man Mr. Hirst sieht wie er den Kopf eines, zugegeben recht dicken, Mannes in seinem Arm hält. Sieht man genauer hin, bemerkt man dass er tatsächlich nur einen Kopf in Armen hält. Unter dem Bild steht der Text zu lesen: Was sie hier sehen ist nicht Damian Hirst der sich freut einem alten Freund zu begegnen, sondern Damian Hirst der den abgetrennten Kopf einer Leiche in seinen Armen hält. Und sein Gesicht zeigt eben keine Freude sondern den Ausdruck den man macht wenn man eine unangenehme Situation so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte.
So weit so gut… wir überspringen den morbiden Gedanken bitte recht schnell und kommen zur Aussage, welche schon lange gegeben wurde. Haben sie bemerkt dass man den Gesichtsausdruck der Freude mit dem des Ekels verwechseln kann? Ebenso können sie den Gesichtsausdruck von starken Schmerzen mit dem des Orgasmus verwechseln!
Natürlich können sich nur die wenigsten meinen Gesichtsausdruck vorstellen, aber noch weniger könnten ihn richtig deuten. Denn obwohl ich mich aktuell in einem wohligen Zustand befinde schwingt eine nicht zu unterschätzende Portion Schwermut mit einher.
Natürlich sind hier mehrere emotionale Kräfte am Werk die mich in diesen Status der halb geschlossenen Augen versetzt; und mich dazu bringt nur gelegentlich zu den Tasten zu greifen. Seien sie sicher das auch bald wieder Texte mit zynisch, lustigen Texten folgen werden, jedoch ist momentan mehr die Zeit für diesergleichen Ausbrüche!
Ich schütte ihnen nicht mein Herz aus, das Gegenteil ist der Fall. Lesen sie doch bitte aus meinen Beschreibungen was in mir vorgeht. Und bitte fragen sie mich nur was dergleichen bedeutet wenn sie nicht hinter den Text sehen können, denn zwischen den Zeilen steht nur ähnliches.
Für diejenigen die wissen wollen was mich hierzu veranlasst hat: She wants Revenge!
23.8.06 01:34


Manchmal ist es anders

Manchmal erlebt man andere Momente. Prinzipiell fühlen sie sich visionär an, jedoch bleibt der Sinn gänzlich verborgen, so scheint es zumindest. Illuminierte Augenblicke der Klarheit in denen man den größeren Zusammenhang erkennt. Vergleichbar ist nichts anderes, zumindest nichts das ich kenne. Wäre mein Verstand mehr auf Logik als auf Gefühl geeicht könnte ich wahrscheinlich mehr dazu sagen, dennoch ist es für mich erwähnenswert da einzigartiges selten passiert. Einzigartig ist mittlerweile übertrieben da ich schon zwei- bis dreimal einen scheinbaren Zustand erreicht habe, der sich eben illuminiert angefühlt hat.

In diesem Sinne möchte ich das Wort illuminiert kurz verdeutlichen, da ich kein Anhänger der Weltverschwörungstheorien bin… zumindest nicht ernsthaft. Ich meine mit illuminiert natürlich nicht erleuchtet in einem transzendenten Sinne, sondern einfach einen Moment der absoluten Klarheit. Allerdings Klarheit nicht im Sinne von verstehen, sondern mehr im wörtlichen Sinne des Begreifens… mit anderen Worten etwas begreifen zu können, also erfassen... noch anders: etwas wirklich anfassen zu können. (An dieser Stelle kommen Wortklaubereien zu Stande, also noch mal von vorne bitte)
Innerlich fühlte ich mich die seltenen male, hell… tja, wieder so ein abstrakter Satz, aber so ist es. In Worten ausgedrückt fühlte es sich so an als würde Licht in meinem Hinterkopf scheinen, ausgehend von einer Quelle die zu 2/3 nicht sichtbar war. Diese hellen Momente hatten allerdings Einfluss auf den Denkfluss. Gedanken rauschten in einem wahnsinnigen Tempo durch die Windungen, ohne das man sie nur schwer greifen konnte. Im Gegenteil; vieles realisierte sich als simpler und schloss immer auf einen größeren Zusammenhang.

Leider Gottes hält dieser Zustand nicht lange an und verschwindet so plötzlich wie er kommt im nichts und nimmt leider auch vieles der gewonnenen Klarheit wieder mit sich mit.

Ich behaupte das derartiges in meiner Person durch optische Reize ausgelöst wird und zu dem „anderen Moment“ führt. Wir wissen das unser Auge teil des Gehirns ist, und das zu sehen gleichzeitig bedeutet zu denken… was man gerne verneinen möchte wenn man vielerorts Bekanntschaften macht. Dennoch denke ich das ein optischer Reiz der einen hintergründigen Denkprozess auslöst bei der Realisierung des Moments die hintergründig geschlossenen Züge schlagartig zum Vorschein bringt.
Wie dem auch sei… ich hätte gerne ähnliche Erfahrungsberichte gesammelt… bitte ernsthafte Leute, mit allem anderen vergeudet ihr echt nur eure zeit, und was noch schlimmer ist… meine zeit!
30.8.06 23:20





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung